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Unsere Kräuterfee

Wir möchten Euch LUEG JETZT Mitglied und tatkräftige Unterstützerin PRISKA REUST vorstellen. Sie kennt sich nicht nur unglaublich gut mit Pflanzen aus, sie hat auch schon Kräuter-Kochkurse für LUEG JETZT veranstaltet. Angesprochen auf Ihre Pflanzenliebe sagt sie: "Mein Herz schlägt für Pflanzen. Ihr Duft, die Farbe, die Form, und ihre Information berühren mich. Daraus kreative, leckere Köstlichkeiten entstehen zu lassen, erfüllt mich immer wieder."

Wo mit so viel Liebe und Hingabe gekocht wird, entstehen feine Gerichte. Wir haben sie dazu überredet, uns ab und zu eines ihrer Rezepte zu verraten, welche wir hier immer wieder, passend zur Saison, ergänzen werden - schaut immer wieder rein und bleibt JETZT aktuell :-)

Wir wünschen einen Guten Appetit und viel Freude beim Nachmachen! 

 

 

Wildkräuter-Maispizza   für 4 Personen

6-7  dl      Bouillon zum Kochen bringen, ¼  Kfl    gem. Rosmarin oder frisch geschnitten dazugeben

200  g      Bramatamais grob oder Tessiner Rosso-Mais unter gutem Rühren einrieseln lassen, kochen und nachquellen, bis sich die Polenta vom Pfannenboden

               löst, ca. 30-40 min - den Brei auf ein mit Butter eingefettetes rundes Blech streichen, Ø 30 cm

100  g      Brennnesselspitzen in ca. 1 l Wasser blanchieren, 2-3 min quellen lassen, absieben. Das Brennnesselwasser kann für eine Suppe weiterverwendet werden.

½            Zwiebel fein schneiden und in wenig Butter andämpfen, Brennnesselspinat dazugeben, mit Kräutersalz, Pfeffer abschmecken und den Brennnesselspinat auf den Mais streichen

100  g      Mascarpone und 

  50  g      ger. Käse und

wenig       Rahm mischen und tupfförmig auf die Maispizza streichen

Backen: bei 200°C im vorgeheizten Ofen ca. 20-30 min

Schnitten schneiden, auf einem Teller mit einem Tomatensauce-Spiegel servieren, mit feingeschnittenen Wildkräutern/Blumen garnieren wie z.B. Bärlauch Gundermannblüten, Girsch, Scharbockskraut, Taubnessel, Löwenzahnblüten, …

 

 

Rüeblikraut-Humus

Juhui, die ersten frischen, knackigen, einheimischen Rüebli sind da! Warum das sattgrüne Rüeblibundkraut nur den Hasen oder dem Kompost überlassen? Mit diesem Rezept möchte ich euch animieren, kreativ zu werden und das frische Kraut zu nutzen: Mixen für Pesto oder fein schneiden und anwenden als Gewürz in einer Suppe, oder in einer Dipsauce. En Guete - Eure Priska.

250 g Kichererbsen gekocht mit 4-5 El Kochwasser in den Mixbecher geben.

1-2 El Tahin oder Sesam gemahlen, 2 El Zitronensaft, 1 El weisser Balsamico und von 1 Bund Rüebli eine Handvoll Kraut grob schneiden.

Alles zusammen pürieren, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, 4 El Olivenöl dazugeben und alles nochmals kurz mixen.

Zum schön Anrichten 1-2 El schwarzer Sesam und ein wenig Paprika (scharf) darüber streuen und mit Rüeblikraut garnieren.

Das Ganze mit den frischen, knackigen Rüebli dippen - fertig!

Passt auch sehr gut zu Gschwellti, als Brotaufstrich oder auf Toastbrot.

Statt Rüeblikraut können auch andere Blätter verwendet werden, z.B. junge Kohlrabiblätter, Frühlingszwiebelröhrchen, Kresse, Fenchelkraut, Selleriekraut oder Sauerampfer.